Die Unterschiede zwischen dem fertigen Produkt und dem Konzentrat des Frostschutzmittels – wie verdünnt man richtig das Konzentrat?
Fertiges Produkt oder Konzentrat? – diese Frage stellt sich jeder, der Glykol kaufen will. Können Sie sich nicht entscheiden, welche Form von Glykol für Sie geeignet ist oder möchten Sie wissen, wie man das Konzentrat richtig verdünnt, um die Anlage nicht zu beschädigen? Dann ist dieser Artikel genau für Sie.
Grundlegende Unterschiede
Auf dem Markt der Frostschutzmittel ist Glykol in zwei Formen erhältlich – als gebrauchsfertiges Produkt mit einem bestimmten Gefrierpunkt und als Konzentrat, das verdünnt werden muss. Das Konzentrat setzt sich aus einem Rohstoff (meistens in einer Konzentration von ca. 90-94%) und Zusätzen zusammen. Das gebrauchsfertige Produkt setzt sich aus einem Basisrohstoff (in einer Konzentration entsprechend dem Gefrierpunkt), entmineralisiertem Wasser und Zusätzen zusammen, die die Anlage vor der schädlichen Korrosion, Entwicklung von Mikroogranismen und Ablagerungen schützen. Es scheint also, dass in der Branche, in der eine Tendenz zur Kostensenkung gibt, die Entscheidung für das Konzentrat selbstverständlich ist – man kann es doch mit Wasser beliebig mischen. Die Frage ist aber nicht so eindeutig, weil die falsch durchgeführte Verdünnung des Konzentrats mehr Nachteile als Vorteile bringen kann.
Verdünnung des Konzentrats
Obwohl die Hersteller sichere gebrauchsfertige Produkte, die unter Garantie fallen, anbieten, entscheiden sich oft die Installateure für die Konzentrate. Viele von ihnen sind der Ansicht, dass dies die einzige gute Wahl ist, weil sie durch das vorgesehene Budget eingeschränkt sind. Die Berechnung dieser Art funktioniert jedoch nur auf kurze Sicht. Die mit der Anlage verbundenen Kosten nach einer nicht fachgerecht durchgeführten Verdünnung des Konzentrats können letztendlich viel höher sein und alle Ersparnisse aufgrund der Verwendung der billigeren Lösung in Form des Konzentrats verschlingen. Der wichtigste Fehler bei der Verdünnung des Konzentrats ist die Mischung mit dem Leitungswasser. Das Leistungswasser setzt sich u.a. aus Mineralien wie Eisen, Magnesium oder Calcium zusammen, die sich am Ende in Form von Rückständen in der Anlage ablagern. Diese tragen zur Minderung der Leistung der Anlage bei und erhöhen die Betriebskosten. Die Mischung des Konzentrats erfolgt meistens zu falschen Proportionen, was in Folge zum Verlust von schützenden Eigenschaften der Zusätze, die einen wesentlichen Bestandteil des Konzentrats darstellen, führt. Das bedeutet, dass der Aufbau der Anlage billiger ist, aber der Betrieb schon teurer.
Wie verwendet man richtig das Konzentrat
Das Konzentrat ist kein schlechteres Produkt, als das gebrauchsfertige Produkt, jedoch unter der Voraussetzung, dass es richtig vermischt wird. Das richtig verdünnte Konzentrat soll mit entmineralisiertem Wasser, d.h. Wasser ohne Elemente, die abgelagert werden, gemischt werden. Das Konzentrat kann überdies maximal bis zu einer Konzentration von 30% verdünnt werden.

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